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Johann Joachim Quantz Johann Joachim Quantz (geb. 30.1.1697 in Oberscheden/Hannover; gest. 12.7.1773 in Potsdam) hatte eigentlich Hufschmidt werden sollen, wie sein Vater. Doch dann starben kurz hintereinander beide Eltern, und der junge Quantz wurde von einem Onkel zum Musiker ausgebildet. Erst relativ spät spezialisierte er sich auf die Querflöte, galt dann aber bald als einer der bedeutendsten Flötisten und Flötenbauer seiner Zeit.
1727 wurde Quantz im Jahre Mitglied der berühmten Dresdener Hofkapelle und unterrichtete außerdem ab 1728 den Preußen-Prinzen Friedrich im Flötenspiel. Obwohl ihn sein prominenter Schüler mehrfach bat, nach Berlin zu wechseln, blieb Quantz zunächst in Dresden. Erst im Jahre 1741 – Friedrich war ein Jahr zuvor König von Preußen geworden – wechselte Quantz an den Hof seines Flötenschülers. Sein neuer Job war gut dotiert: Quantz erhielt 2000 Taler im Jahr, und das auf Lebenszeit. Zu seinen Hauptaufgaben gehörte die Organisation der königlichen Privatkonzerte, der Instrumentalunterricht für den Preußenkönig sowie die Komposition neuer Werke für die Flöte. Quantz erwies sich als außerordentlich produktiver Komponist und schrieb hunderte von Sonaten und Konzerten für sein und des Königs Lieblingsinstrument.
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