Franz Benda


Franz Benda (geb. 22.11.1709 in Alt Benatky; gest. 7.3.1786 in Berlin), stammte aus einer böhmischen Handwerkerfamilie. Früh zeigte sich sein musikalisches Talent. Mit neun Jahren wurde er Sängerknabe bei den Benediktinern in Prag, später bei den Jesuiten in Dresden. In dieser Zeit erlernte er auch das Geigenspiel. Benda war Leibeigener des Grafen Kleinau und musste wohl oder übel folgen, als sein Herr ihn 1727 nach Wien beorderte und ihn zu seinem Kammerdiener machte.

Nach drei Jahren hatte er das Leben eines Lakeien gründlich satt. Er flüchtete 1730 nach Warschau und wurde Mitglied in der Kapelle von Kazimierz Suchacewski. 1732 wechselte er in die königliche Hofkapelle August des II., und 1733, nach deren Auflösung, an die königliche Hofkapelle in Dresden. Noch im gleichen Jahr wechselte er abermals und wurde Mitglied der Hofkapelle Friedrichs. Hier blieb Franz Benda bis zu seinem Tode im Jahr 1786.
Benda galt als einer der besten Geiger seiner Zeit und hatte zudem einen vorzüglichen Ruf als Violinlehrer. Doch auch als Komponist tat er sich hervor und schrieb viele Werke für „sein“ Instrument, die Violine. Dass er aber durchaus auch andere Instrumente geschickt in Szene zu setzen wusste, zeigt seine Sonate e-moll für Flöte und B.c.


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