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Carl Heinrich Graun (geb. zwischen 9.8.1703 und 7.5.1704 in Wahrenbrück; gest. 8.8.1759 in Berlin) war zunächst Hofsänger und Komponist am Hofe Herzogs August Wilhelm von Braunschweig-Wolfenbüttel, bevor ihn der preußische Kronprinz Friedrich 1735 als Vizekapellmeister in seine Dienste nahm. Als Friedrich 1740 König von Preußen wurde, ging es auch mit der Karriere Grauns steil bergauf. Der Preußenkönig beförderte ihn zu seinem Hofkapellmeister und schickte Graun nach Italien mit dem Auftrag, dort ein hochkarätiges Ensemble für die neu zu errichtende Berliner Oper zusammenzustellen.
Am 7.12.1742 war es soweit. Mit Grauns Komposition „Cleopatra e Cesare“ wurde die Oper “Unter den Linden“ eröffnet. „Nie sah ich eine galantere und prächtigere Aufführung“, so schrieb der entzückte Preußenkönig an seine geliebte Schwester Wilhelmine. Der Rest des Publikums zeigte sich ebenfalls begeistert. Graun avancierte zum unangefochtenen Star der Berliner Opernwelt und erhielt Aufträge für mehr als 20 weitere Opern.
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